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Kobras verlängern mit Porsch und Bürgers
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Kevin Porsch und Sebastian Bürgers werden auch in der kommenden Saison für die Kobras auflaufen.

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Die ursprünglich für den 25.05.2024 geplante Jahreshauptversammlung verschiebt sich leider auf Mitte Juni!

Eine neue Einladung folgt in Kürze!

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Nichts zu holen für die Kobras

Nichts zu holen für die Kobras

Der Favorit wurde seiner Rolle gerecht.
Mit 1:4 unterlagen die Dinslakener Kobras gegen den Favoriten Grefrath Phoenix. Das Ergebnis geht auch in dieser Höhe in Ordnung, da es insbesondere im Schlussabschnitt nahezu ein Spiel auf ein Tor war. Marvin Frenzel verhinderte in vielen Situationen Schlimmeres, doch nach vorne ging bei der Böhme-Truppe so gut wie nichts mehr.

Dennoch hatten die Giftschlangen bis zur letzten Sekunde gekämpft, hatten jedoch nicht die ausreichende Anzahl an Personal zur Verfügung, um auch konditionell bis zur Schlusssirene mithalten zu können. Die mit Krefelder Akteuren aufgepeppte Grefrather Mannschaft war über die gesamten 60 Minuten läuferisch überlegen.

Zwei Drittel lang boten die Dinslakener der Mannschaft von der Niers Paroli, konnten eigene Chancen kreieren, doch teilweise waren die Angriffe zu kompliziert angelegt, die Pässe zu ungenau oder wurden vom Gegner gut gelesen und zerstört. Dennoch ergaben sich diverse Möglichkeiten, die allerdings spätestens vom Gäste Goalie Jessler zunichte gemacht wurden. Dafür hielt die Dinslakener Defensive den Gäste-Angriffen lange Zeit stand.

Daher dauerte es bis zur 37. Minute, bis der erste Treffer fiel. Eine sehenswerte Einzelleistung von Pierre Klein, der seinen Slalom durch die Grefrather Reihen mit einem satten Schlagschuss in die Maschen erfolgreich abschließen konnte, brachte die Hausherren in Führung.
Diese hielt allerdings nur zweieinhalb Minuten, dann hatten sich auch die Phoenix erstmalig auf die Ergebnistafel gebracht.
Noch konnten die Kobras gut dagegenhalten, insbesondere kämpferisch machten sie über weite Strecken das läuferische Defizit wett. Beim Spielstand von 1:1 ertönte die Pausensirene zum zweiten Mal.
Ein Grefrather Doppelschlag zwischen der 42. und 44. Minute lenkte das Spiel im Schlussabschnitt zugunsten des Favoriten. Jetzt begann bei den Giftschlangen langsam aber sicher die Kraft nachzulassen und die Bemühungen Richtung gegnerischem Gehäuse wurde spärlicher.
Der Kräfteverschleiß nahm nun kontinuierlich zu und die Partie verlagerte sich mehr und mehr vor Marvin Frenzel. Die Kobras warfen sich mit Mann und Maus in die Schüsse, konnten allerdings den vierten Grefrather Treffer in der 52. Spielminute zum 1:4-Endstand nicht verhindern.

Trotz der Niederlage konnte man nicht ganz unzufrieden sein, im Rahmen ihrer Möglichkeiten hatten die Dinslakener alles gegeben. Grefrath war an diesem Abend die bessere Mannschaft. Das musste man neidlos anerkennen.

Ähnlich sah es auch Kobras-Coach Jörg Böhme: „Wir haben zwei Drittel lang sehr gut dagegengehalten und wenig Strafzeiten gezogen. Meine Jungs haben über die gesamte Spielzeit geackert. Leider haben wir einige Torchancen, die wir durchaus hatten, nicht nutzen können. Im letzten Drittel hatte Grefrath einfach mehr Sprit im Tank, was aufgrund der Personalsituation zu erwarten war. Aber wir konnten sie zumindest zwei Drittel lang ein wenig ärgern“, bilanzierte Dinslakens Verantwortlicher hinter der Bande das gerade Gesehene.

 

Pech hatte Grefraths Verteidiger Stefan Bronischewski, der nach Bandenkontakt mit einer stark anschwellenden Hand für den weiteren Spielverlauf ausfiel. Die Kobras wünschen ihm einen schnellen Heilungsverlauf.

 

Nächsten Sonntag sind die Dinslakener Giftschlangen auf Tour und spielen bei den Grizzlys aus Bergkamen. Auch dies wird kein leichtes Unterfangen. Für Coach Böhme zählt auch dieses Team zu den Top 3 der Landesliga. Spielbeginn in Bergkamen ist um 19:00 Uhr.

 

Dinslakener Kobras – Grefrath Phoenix: 1:4 (0:0; 1:1; 0:3)
Torschütze Dinslaken: Klein
Torschützen Grefrath: Parschill (2), Schwittek,  Cychowski
Strafminuten Dinslaken: 6
Strafminuten Grefrath:   12
Zuschauer: 210

 

(Olav Hamann, Pressemeldung ERV-Dinslakener Kobras, 23.10.2023)